Dr. Ulrich Meyer (5. V. li., hinten) und ganz rechts im Bild ist Dr. Martin Kröll. Links Kevin Strenger vom EvK. Das Bild machte Yasmina Käuser von der EvK-Information mit der Kamera von Dr. Kröll.

Steigerung der Dokumentationsqualität in der Pflege durch Einführung der digitalen Patientenakte

Um die Einführung der digitalen Patientenakte im Krankenhaus ging es für eine Projektgruppe des Instituts für Arbeitswissenschaft (IAW) der Ruhr-Universität Bochum.

Die Teilnehmer besuchten das Evangelische Krankenhaus Hattingen (EvK) und beschäftigten sich dort im Rahmen der Praxiswoche des Moduls "Change Management" unter Leitung von Dr. Ulrich Meyer und Dr. Martin Kröll mit diesem top-aktuellen Thema.

Durch Interviews, Gespräche und die Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung erhielten die Teilnehmenden einen sehr realistischen und persönlichen Einblick in das Geschehen im EvK und in die Herausforderungen, die mit der Einführung der digitalen Patientenakte verbunden sind. Sie entwickelten konkrete Handlungsempfehlungen für den Changeprozess "Einführung der digitalen Patientenakte" am EvK.

Eine der größten Herausforderungen stellt die erforderliche interdisziplinäre Zusammenarbeit dar, weil alle im Krankenhaus tätigen Berufsgruppen in die Nutzung mit eingebunden sein müssen. "Wir wollen die digitale Patentenakte einführen, um einerseits in hoher Qualität zu pflegen und andererseits, um die Dokumentation insgesamt zu verschlanken und zu vereinheitlichen" sagte Kevin Strenger, Pflegedienstleiter am EvK, der von Seiten des Krankenhauses die Projektarbeit betreute.