Herzinsuffizienz im hohen Lebensalter:
Symptome oft fehlgedeutet

Um das Thema „Herzinsuffizienz im hohen Lebensalter“ geht es am Donnerstag, 19. September, um 19 Uhr, bei einer Ärzte-Fortbildung im Haus Waldesruh „Borgböhmer“. „Mit Zunahme der Lebenserwartung und der Hochaltrigkeit“, schreiben die einladenden Augusta-Chefärzte Dr. Olaf Hagen, Prof. Dr. Andreas Tromm und Dr. Hans-Otto Müller (im Ruhestand) „sehen wir eine exponentielle Steigerung der Herzinsuffizienz.“

Die drei Ärzte stehen für die Ärztegruppe Bochum-Linden-Dahlhausen, die Medizinisch-Geriatrische Klinik der Augusta Kliniken in Bochum Hattingen sowie die Klinik für Innere Medizin des Evangelischen Krankenhauses Hattingen. So liege die Häufigkeit der Erkrankung bei über 85jährigen Frauen über 15%. Aufgrund der häufig mit dem Alter einhergehenden mehrfachen Erkrankungen (Multimorbidität) präsentieren sich die Symptome der Herzinsuffizienz allerdings häufig unscharf, werden nicht erkannt oder fehlgedeutet.

Um dieses Dilemma zu beleuchten, haben Dr. Hagen und Prof. Tromm zwei Kardiologen eingeladen, über dieses besondere Thema zu referieren. Die Spezialisten sind Oberarzt Henrik Sobzcak von der Kardiologie & Angiologie der Augusta Kliniken und der Wattenscheider Kardiologe Prof. Dr. med. Till Neumann.

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