Bewohnerin Anni Oberhäuser zeigt ihren Regenbogen. Die Mitarbeiterinnen Renate Barthel und Monika Henneborn schauen zu

Partnerschaft mit Hattinger Grundschulklasse

Regenbögen als Zeichen der Hoffnung malen derzeit nicht nur Kinder, sondern auch die alten Menschen im Augusta Seniorenheim am Kesterkamp in Linden. Dort haben einige Mitarbeiter mit Einrichtungseiter Christian Kröll eine neue Zusammenarbeit von Alt und Jung gestartet: Das Heim begründet gerade eine Mini-Partnerschaft mit der Klasse 3a der Erik-Nölting-Grundschule in Hattingen-Welper.

Gerade hat die Klasse die Senioren angeschrieben und angedeutet, dass sie etwas basteln, malen oder schreiben werden, denn „Ihnen geht es doch in dieser schwierigen Zeit nicht anders als uns Kindern.“ Mitgeschickt haben die Kleinen das Regenbogenbild zum Ausmalen. „Wir haben das alle ausgemalt und in die Fenster gehängt.“ Das sollen nun die Senioren auch machen – und haben bereits damit angefangen.

„Wir würden uns freuen, wenn Sie zurückschreiben“, steht in dem Brief der 3a. Und die Kinder deuten an, dass sie vielleicht die Senioren besuchen wollen, wenn die ganzen Verbote endlich wegfallen. „Das wäre bestimmt ein schönes Erlebnis.“ Zunächst aber wird geschrieben. „Einige unserer Bewohner“, so Christian Kröll, „haben den Kindern schon geantwortet.“